Alltagstipps für mehr Nachhaltigkeit

Alltagstipps für mehr Nachhaltigkeit

Für eine höhere Lebensqualität

© dth48

Man muss nicht gleich im Alleingang die Welt retten um einen wichtigen Beitrag für Nachhaltigkeit, Natur und Umwelt zu leisten. Man muss nicht einmal auf etwas Nennenswertes verzichten. Im Gegenteil: Man macht etwas für die eigene Gesundheit, sowohl für Geist als auch für Körper. Die Ironie: Wenn sich Jeder an einfache Dinge hält, die einem selbst noch zu Gute kommen, würden sich die meisten Probleme in kürzester Zeit von selbst lösen. Eine höhere Lebensqualität ist die Folge. Das sollte doch eigentlich das höchste Gut des eigenen Lebens sein?

Nachfolgend ein paar Tipps und Kniffe wie das mit Leichtigkeit zu bewältigen ist und damit den eigenen Lebensstandard auch noch zu erhöhen.

Essen und Trinken

Mehr als 18 Millionen Tonnen Lebensmittel, das entspricht fast einem Drittel der komplett gekauften Lebenswittel, werden in Deutschland in jedem Jahr in den Müll geworfen.

  • Beim Einkaufen einen Einkaufsbeutel mitnehmen, auch im Auto einen Beutel für alle Fälle deponieren
  • Saisonale und regionale Produkte kaufen
  • Nach Möglichkeit Obst und Gemüse bei dem Bauernhof um die Ecke kaufen
  • Bio- und Fairtrade-Lebensmittel kaufen
  • Auf Fleisch verzichten bzw. wenn dann auch hier bei dem Hof seines Vertrauens kaufen
  • Verpackungen vermeiden, im Supermarkt muss nicht jeder einzelne Apfel in eine Plastiktüte gepackt werden
  • Frisch kochen
  • Einkaufzettel schreiben
  • Essensreste verwerten oder teilen
  • Wasser aus dem Wasserhahn ist das beste kontrollierte Gut, dass wir haben. Aufsprudler kaufen, falls nötig. Es macht im Grunde wenig sinn für ein Lebensmittel in einer Flsche ein Vielfaches zu zahlen, dass ich aus dem Wasserhahn erhalte.

Nützliche links: foodsharing.de, zugutfuerdietonne.de, ichnehmsohne.com

Kleidung

Ein einziges T-Shirt kann in der Gesamtbilanz bis zu 5 Tonnen CO² verursachen. Von der Gewinnung der Rohstoffe bis in den Kleiderschrank sind es leider oftmals enorme Wege und Verarbeitungsschritte.

  • Biobaumwolle tragen
  • Mehr Qualität als Quantität
  • Fairtrade oder GOTS Siegel sind empfehlenswert
  • Kein Pelz (auch kein Pelzkragen - oftmals wird man irre geführt und "Kunstfell" ist tatsächlich Hundefell, etc.), keine Daunen
  • Eventuell Kleidung umarbeiten
  • Kleidung verschenken, spenden, die nicht mehr benötigt wird
  • Second hand kaufen/verkaufen
  • Leihbörsen nutzen bei seltenen Anlässen
  • Kleidertauschveranstaltungen besuchen

Nützliche links: kleiderstiftung.de

Strom/Energie

  • Licht ausmachen
  • auswechselbare Akkus verwenden
  • Ladegerät für Batterien verwenden
  • Stromfresser lokalisieren
  • Vorheizen des Backofens vermeiden
  • Bei Neuanschaffungen auf Energieeffizenz achten
  • Alte Elektrogeräte, auch defekte Geräte zur Wiederverwertung/Recyklinghof bringen
  • Standby reduzieren
  • ausschaltbare Steckerleisten nutzen
  • "Grüne Elektronik" verwenden
  • Eventuell auf Eigenversorgung bei EIgentümer umstellen
  • Ökostrom beziehen - Tipp: Greenpeace Energy

Mobilität

Oftmals ist uns hier die Bequemlichkeit im Wege. Allerdings lässt sich hier viel unnötiger Weg- und damit Zeitaufwand vermeiden. Bemerkenswert, wenn Jemand sein Auto nutzt um 10 Kilometer zum Fitnessstudio und wieder zurück zu fahren und im Fitnesstudio sich dann eine Stunde auf das Fahrrad setzt. Oder innerhalb der Ortschaft kleine Erledigungen mit dem Auto abfährt um dann im Laufe des Tages einen Spaziergang macht.

  • Fahrrad nutzen
  • Erledigungen mit dem Spaziergang kombinieren
  • Fahrgemeinschaften bilden
  • öffentliche Verkehrsmittel nutzen
  • möglichst Flüge vermeiden
  • Innerhalb der Nachbarschaft Einkaufsgemeinschaften bilden
  • im Urlaub Biohotels nutzen
  • Carsharing nutzen

Nützliche links: adfc.de, atmosfair.de

Heizen

906 Millionen Tonnen Treibhausgase jährlich.....

  • Heizung modernisieren
  • Raumtemperatur kontrollieren
  • bei Gasmixen auf Zusammensetzung achten
  • Gasversorger prüfen
  • Duschen statt baden
  • Heizung entlüften und warten lassen
  • kaltes Wasser zum Hände waschen/Zähne putzen
  • Stoßlüsten statt dauerhaft das Fenster kippen

Nützliche links: utopia.de, co2online.de

Wasser

Bereits die Hälfte unseres Grundwasser ist verseucht und mit Keimen stark belastet. Unser Trinkwasser ist nicht unendlich.

  • Waschmachine/Geschirrmaschine auslasten
  • Wassersparprogramme nutzen
  • beim Einkauf: Bioware, keine Massentierhaltung
  • Hausmittel nutzen
  • Trockner meiden, an der Luft trocknen
  • Kosmetik ohne Mikroplastik
  • Kürzer/effizienter duschen, etc.

 Nützliche links: wasserfussabdruck.org, sauberkasten.com, nachhaltig-sein.info

Finanzen

Versicherungen und Banken legen das Geld der Anleger oftmals in sehr fragwürdige Investments an. Spekulanten treiben Lebenswittelpreise hoch und sorgen dafür, dass in Drittstaaten die Menschen hungern müssen oder Ihre Existenz verlieren.

  • nachhaltige Anlagealternativen
  • Grüne Bank wählen
  • Crowdinvesting betreiben
  • nachhaltige Versicherungsgesellschaft wählen
  • Bürger AG in Ihrer Nähe suchen

Nützliche links: ecoreporter.de, fng-siegel.org

Wohnen

Nicht selten, dass das Energiesparpotenzial bei 80% liegt. Wenn das kein Anreiz ist nur durch simple Kniffe ein volleres Portemonaie zu haben?

  • Energiepass einfordern
  • Energieberatung mitmachen
  • Fördermittel prüfen
  • Nebenkosten kontrollieren
  • alte Möbel reparieren und upcyceln, zur Not spenden/verschenken
  • Umweltfreundliche Farben, Böden, Tapeten wählen
  • PVC-freie Böden kaufen
  • Energiesparende Heizsysteme kaufen
  • EIgenversorgungsmöglichkeiten prüfen

Abfallvermeidung

3 Milliarden Kaffeebecher landen jährlich im Müll - unfassbar! Was stimmt mit uns nicht, könnte man provokant fragen! Dabei ist es so unglaublich einfach einen Großteil unseres Müll zu vermeiden.

  • Eigenen Coffe-to-go Becher kaufen, am besten immer dabei haben
  • Müll trennen
  • Recyclinghöfe nutzen
  • Mehrwegflaschen kaufen, Glas und kein Plastik
  • Unverpackt einkaufen
  • Gut Erhaltenes verkaufen/verschenken
  • Stoffbeutel verwenden
  • Altes reparieren statt neu kaufen
  • Geräte längst möglich verwenden
  • Geschenke selbst machen

 Nützliche links: minimalwaste.de, repaircafe.de

Allgemeiner Konsum

Wir verbrauchen 1,7 "Erden". Wohin das führt kann sich Jeder selbst denken. Von weltweiten Hungersnöten, über Aufstände bis hin zu Ressourcenkriegen - und das wird auch uns treffen.

Darum grundlegend:

  • Reparieren statt wegwerfen
  • Mehr selbst machen
  • Mehrwegprodukte wählen
  • Tauschbörsen nutzen
  • Upcyceln
  • Konsumfreie Tage einführen
  • Cradle to cradle kaufen
  • Keine Spontankäufe - planen
  • Die Problematik thematisieren

Nützliche links: upcycling-bastlen.de, dasselbe-in-gruen.de, c2c-ev.de

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