Fakten zum Kilmawandel

Fakten zum Kilmawandel

Unser Umgang mit der Erde

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Weltweite Dürren

In Kapstadt, Südafrika ist das Szenario bereits 2018 eingetroffen. Die Trinkwasserversorgung ist kollabiert. Menschen müssen über Stunden anstehen um Trinkwasser zu bekommen. Dies wird auch Mitteleuropa treffen, wenn dem nicht entgegen gewirkt wird. Zusätzlich zu direktem Trinkwassermangel wird es durch die Dürren auch enorme Ernteausfälle geben. Die nächste Folge: Bürgerkriege um Trinkwasser und daraus resultierende Flüchtlingskrisen in einem Ausmaß, das die Menschheit nicht kannte. Folgen für Fauna und Flora ungeahntem Ausmaßes sind kaum abzuschätzen und wohl nicht zu kompnensieren.

Neue Krankheiten

Die Tigermücke ist das aktuelle prominente Beispiel, dass exotische Arten, die ebenso Krankheitsüberträger sind bereits in unseren Breitengraden eine Heimat gefunden haben. Die Auwaldzecke, Sandmücken sind weitere Arten, die man mittlerweile in Deutschland vorfindet. Weitere exotische Krankheitsüberträger werden folgen. Infektionskrankheiten, die man bislang nur in afrikanischen und südostasiatischen Ländern kannte, werden zum Alltag wie der grippale Infekt.

Rekordtemperaturen

Im Rekordsommer 2003 starben in Deutschland etwa 7.000 Menschendurch die Hitze. In Zukunft ein weiterer Alltag. 2013 gab es 53 Hitzetage über 30 Grad, 12 Tage über 35 Grad. In den kommenden 15 Jahren wird sich die Zahl vermutlich verdoppeln – ohne Ende in Sicht. Weltweit müsste man mit völlig neuen Grundbedingungen klar kommen. In dieser kurzen Zeit sind wir nicht in der Lage uns darauf einzustellen.

Stromversorgung

Athen erreichte im Frühsommer 2017 44 Grad, die Menschen drehten die Klimaanlage hoch und das Stromnetz kollabierte. Auch künftig kein Einzelfall mehr. Wenn Großstädte bezüglich des Stromnetzes kollabieren, können leicht bürgerkriegsähnliche Zustände entstehen – vor Allem in Anbetracht, dass es bereits 30 Städte mit mehr als 10 Millionen Einwohnern gibt.

Verheerende Stürme

Bereits jetzt schon keine Seltenheit mehr. Der Sturm Friederike sorgte im Januar 2017 in Teilen Europas, auch in Deutschland für chaotische Zustände mit vielen Toten. Der Jahrhundertsturm wir ebenso bald Alltag sein. Hurrikans werden auch den Alltag in Europa prägen. Man siehe Richtung USA um sich ein Bild zu machen wie es hier bald aussehen wird.

Gigantisches Artensterben

Der abgemagerte Eisbär, der trauriger Weise zu Weltruhm gelangt ist, steht symbolisch für das sechste große Artensterben – nur dass das Artensterben diesmal nicht natürlich, sondern von Menschenhand hervorgerufen wurde. Die Megafauna, wie Elefanten, Nashörner, Büffel und Gorillas verschwinden in unglaublicher Geschwindigkeit. 58000 Arten verschwinden jährlich! Zum Einen ist der Klimawandel hierfür verantwortlich (also wir!), zum Anderen wird der Klimawandel dadurch erneut beschleunigt. Beispiel Elefant: Er ist Landschaftsgestalter, er verteilt Pflanzensamen, so schaffen Sie bewohnbare Lebensräume. Fehlen die Tiere, geht noch mehr Lebensraum verloren.

Steigender Meeresspiegel

Im Jahr 2017 gab es den ersten Antrag als Klimaflüchtling aufgenommen zu werden. Im Pazifik herrscht bereits Untergangsstimmung, etliche Inseln werden bis 2050 nicht mehr bewohnbar sein. Es gibt auch keine Lösung! Doch nicht „nur“ Inselstaaten sind betroffen, Millionenstädte wie New York, Hamburg, Bangkok werden betroffen sein. Die Polarkappen schmelzen weiter ab, der Meeresspiegel steigt. Bei einer weiteren Steigerung um 2 Grad, die ohne das Ende unserer Ignoranz und Gleichgültigkeit unmittelbar bevorsteht, werden 200 Millionen Menschen allein durch die direkte Steigung des Meeresspiegels flüchten müssen. Hinzu kaum abzusehen, wie es an großen Flüssen wie dem Rhein, etc. aussehen wird.

Die Meere sterben

Große Teile der Korallenriffe am Great Barrier Reef sind beschädigt. 400 Meeresregionen weltweit leiden unter Sauerstoffarmut. Die Ozeane sind schwimmende Müllkippen. Hier wird kaum mehr Leben existieren können. Besonders Korallen leiden unter den Temperaturschwankungen mit weitreichenden Folgen. Die Korallenbleiche wird ausgelöst, so kann kein Kohlendioxid mehr gebunden werden und es wird kein Treibhausgas mehr reduziert. Wieder eine direkte Steigerung des Klimawandels. Zudem sterben auch hier eine Million Tier- und Pflanzenarten.

Hitzewellen und Waldbrände

Durch den Klimawandel entstehen immer mehr Extremwetterlagen, so auch Hitzewellen. Die Zahl solcher Katstrophen steigt unaufhörlich. Hierdurch werden aufgrund der Trockenheit verheerende Waldbrände entfacht. Szenarien die beispielsweise in den USA bereits zum Alltag gehören, werden weltweiter Alltag. Bei wochenlangen Bränden werden nicht nur Bäume, sondern auch die Pflanzensamen vernichtet. Auf den jeweiligen Flächen wächst jahrelang kein Grashalm mehr. Die Folge zudem: Holz wird Mangelware.

Polarpeitschen und Kälteeinbrüche

Was zunächst widersprüchlich wirkt, ist Resultat des Jetstreams – ein von Westen nach Osten verlaufender Luftstrom in der Startosphäre. Das Luftband hält uns Eiseskälte noch vom Leib, doch es wird geschwächt. An der Ostküste der USA bereits Realität und bald auch bei uns Zuhause. Extreme Wetterlagen in allen Richtungen.

Bei all den bevorstehenden und angezweifelten Ereignissen, die uns erwarten, versteht es der Mensch noch immer nicht dagegen zu wirken und seinen Beitrag zu leisten. Damit ist jeder einzelne Verbraucher gemeint, sei es beim Kauf von Konsumgütern, in der Müllvermeidung oder grundlegend im Umgang mit der Erde.

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