Frauen an die Macht

Frauen haben das Sagen

© Jaroslav Moravcik

Es gibt nicht wenige Menschen, die glauben, dass unsere Welt eine bessere Welt wäre, hätten Frauen komplett das sagen.

Bei einigen Tierarten haben Frauen das Sagen in der Gruppe oder Sie bestimmen zumindest maßgeblich mit. Sei es bei den Löwen die Weibchen, die in erster Linie für die Jagd zuständig sind, oder etliche Pflanzenfresser, die die Rast- und Nahrungsplätze aussuchen.

Weitere Damen, die bestimmen wo es lang geht:

Weibliche Afrikanische Elefanten bilden mit den Jungtieren Herden, die von einer Leitkuh angeführt werden. Sie bestimmen die Wege und schützen die Jungtiere. Die männlichen Bullen bilden ab der Pubertät meist Junggesellengruppen.

Bei den Honigbienen hat die Königin tausende Arbeiterinnen an Ihrer Seite. Die Männchen (Drohnen) begatten die Königin lediglich und werden dann verjagt.

Bei Erdmännchen ist im Clan auch eine Dame der Chef. Nur Sie darf sich fortpflanzen, kommt es anderes gibt es Ärger.

Bei den Schwertwalen bilden die Schulen von bis zu 50 Tieren Weibchen und die Jungtiere + ein Männchen - aber das dominante Weibchen hat das Sagen in der Gruppe.

Clownfische können das Geschlecht umwandeln. Das größte Tier ist das Weibchen. Stirbt Sie, wird das nächst größere Männchen zum Weibchen.

Bei den Tüpfelhyänen sind die Weibchen größer als das Männchen und auch hier hat das dominante Weibchen das Kommando.

Rollentausch gibt es bei afrikanischen Grillkuckuck. Die Weibchen bilden mehr Testosteron und balzen um die Jungs.

Bei den Seepferdchen produzieren die Weibchen die Eer und spritzen diese bei dem Geschlechtsakt in die Bauchtasche der Männchen und Diese müssen dann die Schwangerschaft übernehmen.

Die weiblichen Gottesanbeterinnen sind nicht nur wesentlich größer als die Männer, Sie verspeisen Ihre Gatten manchmal auch. Das geschieht bei Nahrungsmangel.

Bei Bärenpavianen wird auch um die Männchen gebuhlt. Gibt es zu viele Weibchen, wird gebissen, geschlagen oder gar die Konkurrenz ganz verjagt.

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