Freigängerkatzen

Tipps und Hinweise

© Eddie

In Ihren Genen vereinen Hauskatzen noch immer die Eigenschaften der wilden Verwandten und Vorfahren. Sofern es möglich ist, sollte man Ihnen nicht zuletzt deshalb auch den Freigang gewähren.

Der Freigang birgt unter den Abenteuern der Katze auch viele Gefahren, sowohl für die Katze als auch für andere Tiere. Daher sind einige Punkte zu beachten bevor es zum ersten Freigang geht und auch danach.

Man sollte sich zudem fragen ob man den Ansprüchen einer Katze gerecht werden kann. Bei reinen Wohnungskatzen wird es schwierig - alleine halten ohnehin nicht, zudem sind Katzen nun mal nicht nur für eine Wohnung in den meisten Fällen geeignet - vergleicht es mit dem Zoo.

Kastration

Das Streifgebiet von unkastrierten Katzen kann enorm sein, sechs Hektar und mehr sind keine Ausnahme. Auf Brautschau kommt es bei Katern oftmals zu schweren Kämpfen mit entsprechenden Verletzungen. Zudem sollte eine unkontrollierte Vermehrung verhindert werden.

Der erste Ausgang

In der Stadt ist eine Katzenleine empfehlenswert. Allerdings sollte die Katze von klein auf daran gewöhnt sein. Zu einem späteren Zeitpunkt wird es meist unmöglich. Dafür auch kein Halsband, sondern ein Geschirr benutzen. Ebenso sollte die Umgebung gut im Auge behalten werden. Ein Hund kann die Katze erschrecken, etc.. Der Umgang ist ebenso mit einem Spaziergang mit dem Hund kaum zu vergleichen. Die Katze führt, sonst Niemand.

Auf dem Land sollte man zunächst mit der Katze gemeinsam in näherer Umgebung, falls vorhanden der Garten, unterwegs sein. Ein vorsichtiges Rantasten der näheren Umgebung.

Im Garten

Sorgen macht man sich allzu gerne um den Haustiger, wenn er gerade die ersten Tage allein unterwegs ist (mir geht es auch nach Jahrzehnten noch so). Ein Mittel ist ein attraktiver Garten mit Unterschlupf separatem Hochsitz, eine Wiese, hohes Gras. Je katzenfreundlicher der Garten umso weniger wird die Katze weitere Wege gehen. Zu beachten ist allerdings, dass man die Vogelwelt schützt. Bei Bäumen kann man einen Kletterschutz anbringen um die Nester zu schützen. Füttert man Vögel (was zu begrüßen ist), wäre es ratsam die Futterstellen außerhalb der Reichweite der Katze einzurichten. Ist am Zaun ein dichtes Buschwerk, wird die Katze ebenso weniger den Garten verlassen.

Der Rückruf

Bei mir ist es ein Pfeifgeräusch auf das mein Kater reagiert. Die msten hören auf Ihren Namen. Ein Leckerli als Belohnung wenn Sie kommt, dass es nur in diesem Fall gibt, versteht die Katze schnell und ist sehr effektiv. Zunächst anfangen es im Haus zu üben.

Verkehrstraining

Die Gefahr von Autos für Katzen kann groß sein, umso mehr Verkehr, umso höher die Gefahr natürlich. Man kann der Katze antrainieren Autos und Straßen zu meiden. Nähert sich die Katze einer Straße oder einem Auto, dann ein lautes klirrendes Geräusch machen (Schlüssel auf die Straße werfen), das Geräusch von Deospray hilf beispielsweise auch. Dann stehen die Chancen gut, dass die Katze kein Interesse mehr hat die Straße zu überqueren.

Die Gesundheit

Neben vermehrter Anfälligkeit von Krankheitserreger, treten immer wieder Verletzungen auf. Kleine Kampfspuren durch die Nachbarskatze, odereinem Marder können schon mal vorkommen. Regelmäßig sollte die Katze untersucht/abgetastet werden (hier findet man dann auch die ein oder andere Zecke) und regelmäßiges Impfen sind ratsam, sowie eine Entwurmung.

Katzenklappe

Idealer Weise hat man eine Katzenklappe, auch wenn Sie regelmäßige Zeiten haben, sind es freie Wesen. Die Klappe sollte sich auf Druck nach innen und außen öffnen lassen. Eine Schaltuhr ist eine Alternative. Sie sollte nicht in der Nähe eines Fenster oder der Tür sein, da Einbruchgefahr besteht. Groß genug sollte Sie auch sein, damit sich die Katze nicht durchquetschen muss. Mit dem Vermieter absprechen.

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