Intelligente Vierbeiner

Intelligente Vierbeiner

Sozialverhalten, Empathie, Weitsicht und Fürsorge

fotolia.com © Roman Gorielov

Wie und an was man Intelligenz bemisst ist bekanntlich umstritten. Ich möchte es auch daran messen in wie weit ein Lebewesen in Einklang mit seiner Umwelt lebt und eine Symbiose schafft. Hier schneidet der Mensch im Allgemeinen sehr schlecht ab – genau genommen am Schlechtesten, da wir wohl die einzigen Lebewesen sind, die Ihren eigenen Lebensraum und Ihre eigene Lebensgrundlage zerstören, zudem vollen Bewusstsein Nahrungsmittel zu sich nehmen, die krank machen oder gar tödlich sind. So intelligent scheinen wir demnach nicht zu sein.

Dass Tiere in Sachen Sozialverhalten, Empathie, Weitsicht, Fürsorge, etc. uns in nichts nachstehen, oftmals weit überlegen sind, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr und spricht nicht gerade für uns.

Ereignisse wie die Geschichte eines in Montana, USA verirrten Jungen mit Downsyndrom, der von 2 streunenden Hunden versorgt wurde, mit Ihm gespielt haben, um Ihn in Bewegung zu halten und Nachts den Jungen gewärmt haben. Ebenso deutet viel darauf hin, dass einige Arten mehr über uns Menschen wissen, als wir selbst. Sei es Einblicke in die Psyche, was wohl viele Hunde- und Katzenfreunde unterschreiben werden, oder das Erschnüffeln von schweren Krankheiten, wenn stellenweise sogar die „moderne“ Medizin versagt.

Auf Social-Media Kanälen sieht man ebenso allzu häufig wie Katzen, Hunde, etc. sich für das Leben eines Menschen einsetzen, Ihn beschützen.

Ebenso weiß man, dass Hunde instinktiv in der Lage sind die Stimmung des Besitzers wahrzunehmen. Ebenso können Sie  das Gesicht eines Menschen in Perfektion lesen. Sie schaffen es sogar bei Wachkomapatienten in deren abgeriegelte Welt vorzudringen.

Pferde kommen hier bei autistischen Kindern zum Einsatz. Mit Pferden lernen die Kinder Sozialverhalten besser al bei jeder anderen Methode.

Bei Katzen ist bekannt, dass Sie mit Ihrem Schnurren nicht nur sich selbst, sondern auch die Selbstheilungskräfte des Menschen anregen. Knochenbrüche und Wunden heilen nachweislich schneller. Ebenso wird der Blutdruck gesenkt, das Gehirn schüttet zudem das Glückshormon Serotonin aus.

Selbst im Tiefschlaf nehmen Katzen noch 70 Prozent aller Geräusche und Gerüche wahr.  Das Gehör kann die Distanz verschiedener Klangquellen exakt bestimmen, unter hunderten unterschiedlichen Autogeräuschen das Fahrzeug der Herrschens genau erkennen.

Ziegen können ebenfalls die Körperhaltung von Menschen genau deuten, Sie passen sich der Situation entsprechend an – Beobachtung, Ablehnung, Zuneigung.

Schweine können zudem anhand der Körpersprache des Menschen deuten wo sich das Futter versteckt. Schweine sind zudem sehr einfühlsam und das mittlerweile bekannte Schwein Lilou ist am Flughafen San Francisco im Einsatz um Menschen, insbesondere Kindern mit seiner einfühlsamen Art die Flugangst zu nehmen.

Was haben unsere Mitbewohner noch so drauf?

Hunde

Sie können Gesichtsausdrücke des Menschen unterscheiden, Sie merken sogar ob Inhalt und Tonfall übereinstimmen. Wenn man also mit einem „lachenden Auge“ den Hund rügt, der Chaos veranstaltet hat, entlarvt er das und weiß, dass es gar nicht so schlimm ist.

Kaninchen

Sie lösen bei psychischen Erkrankungen deutliche Verbesserungen aus. Sie können gut eine Verbindung mit dem Patienten herstellen und passen sich dem jeweiligen Verhalten aus.

Pferde

Kaum ein Tier hat derart viel Empathie. Das Pferd spürt sofort ob ein Reiter mutig oder ängstlich ist. Bei Kindern und Menschen mit Beeinträchtigung kommt das besonders zum Vorschein und gehen sehr einfühlsam mit der jeweiligen Person um.

Katzen

Katzen scheinen ein eingebautes GPS zu haben. Sie verlaufen sich prinzipiell nie. Zudem sind einige Fälle bekannt, dass Katzen in Umzugstransportern, etc. mitgenommen wurden und den Weg zu Ihrem Zuhause bzw. alten Zuhause gefunden haben, obwohl Sie weder Himmelsrichtung kennen konnten, noch Jemals den Weg zuvor gegangen sind. Die erfolgreichen Jäger haben Blutgefäße am Ende der Schurrhaare, die eine enorme und geniale Unterstützung in der Wahrnehmung sind.

Schildkröten

Die Reptilien haben in etwas das gleiche Lernvermögen wie Ratten, die bekanntlich äußerst komplexe Aufgaben lösen können, wie Futterrätsel odern einen Weg aus einem Irrgarten zu finden.

Schweine

Unter 40 verschiedenen Namen können Hausschweine Ihren Namen heraushören, ebenso können Sie mehr Kommandos lernen wie Hunde.

Papageien

Lernen sehr schnell Figuren eines Steckspiels einzusortieren. Ihr Langzeitgedächtnis ist unserem überlegen und Sie können sehr musikalisch sein. Papagei Niko lernte Mozarts Arie der Königin der Nacht.

Meerschweinchen

Das Gehör eines Hundes und zudem kann es Menschen anhand des Ganges oder Stimme unterscheiden. Nur an dem Gang hören Sie ob sich ein Fremder oder Familienmitglied nähert.

Das ist nur ein winziger Auszug an Tieren, deren Fähigkeiten unsere weit überschreiten. Hinzu könnte man auch die körperlichen Fähigkeiten nehmen.

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