Karupelv Valley Project

Karupelv Valley Project

Forschungsprojekt in Grönland

Seit 1988 läuft das an der Universität Freiburg angesiedelte und von der französischen GREA (Groupe de Recherches en Ecologie Arctique) betriebene „Karupelv Valley Project“ in Nordost-Grönland unter der Leitung von Dr. Benoît Sittler. Dieses langjährige Forschungsvorhaben dient der Klärung der in der Wissenschaft noch sehr umstrittenen Frage nach den Ursachen der Lemming-Zyklen.

Unter Fachleuten ist das Projekt aufgrund seiner spektakulären Forschungsergebnisse bekannt. Doch auch interessierte Laien werden auf öffentlichen Vorträgen sowie in Radio und Fernsehen über die faszinierende Natur Grönlands informiert. Zudem werden die Feldforschungen in dem Untersuchungs­gebiet auf der Traill Insel im grönländischen Nationalpark alljährlich durch Expeditionspost doku­mentiert.

Auch in diesem Sommer werden die Feld­for­schungen fortgesetzt. Neben der Unter­suchung der Lemminge und ihrer Raubfeinde (Schnee-Eule, Hermelin, Polarfuchs...) werden dabei auch Beob­achtungen zu den Auswirkungen der Klimaer­wärmung in der Arktis angestellt.

Die Ursachen der Populationszyklen von Kleinsäugern gelten nach wie vor als wichtige, noch ungelöste ökologische Frage. Dies ist auch Gegenstand des seit 1988 am Institut für Landespflege der Universität Freiburg angesiedelten und von der französischen GREA (Groupe de Recherches en Ecologie Arctique) betriebenen Langzeitvorhabens "Karupelv Valley Project", dessen Ziel es ist, solche Populationszyklen an Lemmingen zu untersuchen.

Da überschaubare Systeme am besten geeignet sind, um neue Einblicke zu gewinnen, wurde für dieses Projekt ein Untersuchungsgebiet in Nordost Grönland ausgewählt. Das Karupelv Tal (72°30' N - 24 ° W) ist Bestandteil der hocharktischen Tundra und zeichnet sich durch eine einfach strukturierte Tiergemeinschaft aus

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