Klimawandel

Vom Menschen gemacht

fotolia.com © jozsitoeroe

Der Klimawandel wird stetig diskutiert. Es scheint auf den ersten Blick nicht klar zu sein, ob der Klimawandel tatsächlich vom Menschen gemacht ist oder nicht. Es soll sogar Menschen geben, die Präsident eines Staates sind und den Klimawandel vehement leugnen.

Allerdings täuscht dieser Eindruck über die zweifelsfreien Fakten. Grundlegend aller Seriösen Studien belegen den vorhandenen Klimawandel durch Menschenhand. Das Problem der Täuschung: Selbst Ölkonzerne bestätigen in Studien den Klimawandel, geben dann allerdings Millionen Euro aus, um durch falsche Berichterstattung über die eigenen Forschungsergebnisse wegzutäuschen.

Nahezu 100% aller Fachleute weltweit bestätigen den Klimawandel - Der Klimawandel ist bereits da und wenn wir Menschen nicht umgehend Profitgier zur Seite legen, wird der Klimawandel uns in unvorstellbarem Umfang treffen. Wir reden nicht von 100 oder gar 500 Jahren, wir reden von 10-15 Jahren!

Expertenmeinung

Wie bereits erwähnt gibt es keine seriöse Studie die den Klimawandel durch Menschen verursacht widerlegen kann.

Die Temperaturaufzeichnungen der letzten 100 Jahre belegen das ohne Zweifel. Unzählige Dokumente belegen, dass der Mensch der Verursacher ist. Nahezu 100% der beteiligten Wissenschaftler an 7 Studien in 2016 sind davon überzeugt. Durch die Akademien der Wissenschaften aus 80 Ländern, durch den Weltklimarat IPCC (hier sind hunderte Klimaexperten tätig) wird das Szenario bestätigt.

Extreme Kältewellen

Die extremen Kältewellen der letzten Jahre täuschen über die Realität. In Südeuropa sind teils Temperaturen im zweistelligen Minusbereich gemessen worden. In den USA wurden doppelt so viele Schneestürme gemeldet in 2016.

Wetterphänomene sind allerdings nicht gleich dem Klima. Wetter ist ein begrenzter Zeitraum. Klima bezeichnet die langfristigen Entwicklungen.

In Arktis und Antarktis sind im Winter Kaltluftzonen, warme Luft vom Äquator kommend erwärmt normaler Weise die Winterluft. Durch Anstieg des Luftdrucks gelangen die Luftmassen allerdings weiter Richtung Europa, Asien und Nordamerika. So wird es hier ungewöhnlich kalt.

Global betrachtet steigt die Temperatur im Durchschnitt, etwa 1 Grad Celsius in den letzten 100 Jahren. Das ist nahezu doppelt so viel wie zuvor. Auch wenn es nach nicht viel klingt, hat es erhebliche Auswirkungen und steigt exorbitant, so dass die Konsequenzen beträchtlich sein werden.

Natürliche Klimaveränderungen

Vor etwa 50 Millionen Jahren herrschten etwa 14 Grad höhere Temperaturen als Heute auf der Erde. Selbst die Pole sind zu jener Zeit völlig abgeschmolzen. Die elliptische Umlaufbahn der Erde gibt es unterschiedliche Abstände zur Sonne. Unterschiedliche Aktivitätsgrade der Sonne bewirken Temperaturveränderungen. Die Eiszeiten sind ebenso Folge dieser Entwicklung. Vulkanausbrüche stoßen CO2 in die Atmosphäre. so steigen die Temperaturen.

Solche Ereignisse gab es in der Tat schon immer. In den vergangenen Jahrzehnten sind die Temperaturen allerdings schneller angestiegen als je zuvor. Lange konnte oder wollte man sich das nicht erklären. Nimmt man die durch Menschen verursachten Parameter, hat man dann allerdings die Erklärung für den erhöhten Anstieg.

Wetter

Stärkere Regenfälle in kürzeren Zeitspannen, Hitzewellen, Kälteeinbrüche, Stürme und so weiter. Kurzfristige Wetterphänomene lassen allerdings nicht zwangsläufig auf die Klimaerwärmung schließen. Lediglich zu den Hitzewellen lässt sich ein direkter Zusammenhang mit dem Menschen herstellen. Allerdings entsteht der indirekte Einfluss der steigenden Temperaturen durch Menschenhand.

Auswirkung auf die Tierwelt

Es gab Hitzewellen und Eiszeiten. Tiere sind durchaus in der Lage sich an die geänderten Bedingungen anzupassen, wie es seit Millionen von Jahren der Fall ist. Der von Menschen gemachte Klimawandel ist allerdings auch für die Natur nicht zu stemmen, da das Tempo schlicht zu hoch ist. Etliche Arten sind bereits in Folge des Klimawandels ausgestorben und viele weitere Arten wird das gleiche Schicksal ereignen.

Weitere Mythen zum Klimawandel

Verschwörung Klimawandel

Die Klimaskeptiker sind schnell gefunden. Sie zweifel den Klimawandel durch den Menschen an. Schaut man sich genauer an für wen diese Personen sprechen, landet man zwangsläufig bei Großkonzernen. Exonmobil (Esso) geht noch weiter: Die eigenen Forschungsergebnisse, die den Klimawandel zweifelsfrei bestätigen, rechnet man sich schön und versucht die Ergebnisse unter den Tisch zu kehren. Um den Klimawandel zu stoppen müssten zudem alle Menschen eine Einschränkung im Bereich Konsum "verkraften". Dies würde der Wirtschaft schaden. Absurd, dass darüber überhaupt diskutiert wird - 10-15 Jahre die Wirtschaft künstlich oben gehalten, um keine Lebensgrundlage mehr zu haben (zumindest für gut 70% der Menschen) - das kann unmöglich Argumentation sein.

Methan

Es stimmt, dass Methan die Erde etwa 30-fach höher anheizt als CO2, allerdings ist der CO2 Ausstoß um ein Vielfaches höher. Die Treibhausemission von CO2 liegt bei etwa 85%, Methan bei 10%. Es ist ein wesentlicher Faktor, aber CO2 wiegt wesentlich schwerer. Zudem liegt die Verweildauer bei CO2 in der Atmosphäre bei 120 Jahren, Methan bei 9-15 Jahren.

Gut für Pflanzen - gut für Leben

Für die Fotosynthese ist Kohlendioxid zentral wichtig. Energie für alles Leben auf der Erde wird produziert durch die Umwandlung von Wasser und Kohlendioxid mit Hilfe der Sonne. Also müsste es ja gut sein? Soweit die Theorie, allerdings steigt nicht nur der CO2 Wert, sondern auch Temperatur, Regenmenge, Stickstoffgehalt. Somit wird letzten Endes das Wachstum stark gehemmt.

Die Sonne ist Schuld

Unter Anderem ging man auch von dem Einfluss der Sonne zum Klimawandel aus. Grundlegend nicht falsch. Die Sonne liefert nicht immer gleich viel Energie. Sonnenflecken, die auf der Oberfläche im 11Jahres-Rhythmus erscheinen sind das Maß der Aktivität. Ebenso ist der Abstand der Sonne zur Erde nicht immer gleich. Die Erwärmung der letzten Jahrzehnte lässt sich allerdings nicht mit der Sonnenenergie koalieren. Die Sonnenenergie ist stabil geblieben, die Temperatur aber gestiegen. Zwischen 2007 und 2009 war die Sonnenaktivität auf einem Minimum.

Was macht die deutsche Regierung?

Man versucht seitens unserer Bundesregierung die angestrebten Klimaziele zu "erschummeln". Es werden munter die Regenwälder in unserem Auftrag abgeholzt um Palmölplantagen zur Biosprit-Gewinnung zu pflanzen. Damit lässt sich die Klimabilanz schönen. Langfristige Auswirkungen werden schlicht ignoriert. Oder man setzt weiterhin auf Kohle. Zudem wird weiterhin Braum und Steinkohle importiert - frei nach dem Motto: Sollen die anderen Länder eine schlechte Klimabilanz haben, solange wir es schaffen! Globale Auswirkungen und damit auch auf uns - eine Katastrophe. Ich glaube schon lange nicht mehr daran, dass Entscheidungen seitens der Regierung aus Vernunft entschieden werden oder in irgendeiner Form weiter als bis zur nächsten Bundestagswahl gedacht wird. Es geht um Macht und Geld - kurzfristig - nach uns die Sintflut. Wie eine Kleinkindergruppe, die sich um ein Spielzeug streitet - mehr Wert hat die Vorgehensweise bezüglich der ökologischen Katastrophen, die zweifelsfrei bevorstehen nicht.

Die Auswirkungen auf unser aller Leben

Nur geringste Temperaturänderungen durch den Klimawandel oder auch in der Vergangenheit können Eiszeiten oder auch in der bevorstehenden Richtung das abschmelzen der Polarkappen bedeuten. Nach aktueller Situation könnte die Temperatur im Schnitt um 4,5 Grad Celsius bis 2100 ansteigen. 1 Grad wäre zu viel! In einzelnen Regionen wird dieser Wert noch höher liegen.

Es wird zu extremen Dürren, sogar Wüstenbildung kommen, in Regionen in denen heute Wald zu finden ist. Selbst 0,5 Grad Celsius Unterschied könnten langfristig zu verheerenden Folgen auf Naturereignisse haben.

Die Polarkappen werden abschmilzen, die Folge wäre, dass etliche Küstenregionen  auch im Norden Deutschlands schlicht im Meer verschwinden werden. Überschwemmungen nehmen drastisch zu. Wüsten breiten sich im Amazonas aus, in denen Heute Regenwälder und Feuchtgebiete liegen. Die heutigen USA würden nahezu komplett in einer Wüste liegen. Ebenso sieht es vom südlichen Europa bis hin zu Mitteldeutschland aus. Das Szenario zieht sich natürlich komplett um den Erdball. Die Bedeutung ist einfach: Alles was südlich Mitteldeutschlands liegt - von Nordamerika bis Asien, wird kaum bewohnbar sein. Ernteausfälle werden unsre kleinstes Problem sein.

Zudem werden Krankheiten wie Malaria, etc. auch bei uns alltäglich sein.

Ökosysteme verschwinden komplett und damit auch die Tier- und Pflanzenwelt.

Es wird zwangsläufig zu Völkerwanderungen kommen, die grundlegend 2/3 der Menschheit betreffen. Bewohnbar sind die nördlicheren Regionen, Skandinavien, Russland, Kanada und im Süden die Antarktis.

Jeder Einzelne sollte sich langsam einmal bewusst werden vor welcher Situation wir und die Erde stehen. Hier kann sich Niemand mehr aus der Verantwortung ziehen. Es gilt das eigene Verhalten zu überprüfen und seinen Teil beizutragen. Sollen die Anderen etwas machen funktioniert nicht mehr, auch wenn es mit Verzicht einhergeht - Jetzt auf etwas verzichten oder bald gar nichts mehr haben - Das ist die aktuelle Situation.

Was muss passieren und wie kann jeder Einzelne etwas machen?

Auch wir können unseren Beitrag leisten (Quelle Greenpeace):

  1. Strom vom unabhängigen Öko-Anbieter
    Der Wechsel ist ganz einfach – und bringt enorm viel für das Klima. Ein durchschnittlicher Drei- bis Vier-Personen-Haushalt kann dadurch im Jahr bis zu 1,9 Tonnen CO2 einsparen.
  1. Mit Fahrrad, Bus oder Bahn zur Arbeit
    Wer pro Tag rund 20 Kilometer Arbeitsweg zurücklegen, spart bei einem PKW-Durchschnittsverbrauch von acht Litern auf 100 Kilometer rund 640 Kilogramm CO2 im Jahr.
  1. Weniger Fleisch auf dem Teller
    Wer sich ausgewogen und fleischreduziert ernährt (oder sogar Vegetarier ist), erspart dem Weltklima rund 400 Kilogramm CO2 im Jahr. Am Besten gar kein Fleisch.
  1. Kurzstreckenflüge canceln
    Ein einziger Hin- und Rückflug Hamburg – München verursacht 340 Kilogramm CO2. Die Bahnfahrt dauert länger, ist aber viel umweltfreundlicher.
  1. Bio aus der Region ins Körbchen
    Beim Bioanbau wird nur etwa die Hälfte der Energiemenge benötigt, die konventionelle Landwirtschaft braucht. Bei langen Transportwegen entstehen außerdem überflüssige Emissionen: Eine Mahlzeit von 100 Gramm Spargel aus Chile verursacht allein durch den Transport 1,7 Kilogramm CO2-Ausstoß. Aus der eigenen Region zur Spargelzeit sind es nur 60 Gramm.
  1. Heizung runter drehen
    Keiner soll im Kalten sitzen! Aber die Absenkung der Raumtemperatur um nur ein Grad senkt die CO2-Emissionen eines Vier-Personen-Haushalts pro Jahr um rund 350 Kilogramm. Senkt man die Temperatur in der Nacht in der Wohnung generell auf 15 bis 16 Grad, spart das noch einmal knapp 300 Kilogramm CO2.
  1. Volle Maschine, niedrige Temperatur
    Die Vorwäsche weglassen und grundsätzlich mit höchstens 60 Grad waschen – nur in Ausnahmefällen mit 95 Grad. Die meiste Wäsche wird auch bei 30 bis 40 Grad sauber. Anschließend nicht in den Trockner sondern auf die Leine. Einsparpotenzial: bis zu 330 Kilogramm CO2 pro Person und Jahr.
  1. Energiefresser im Laden lassen
    Wer Neuanschaffungen macht, sollte auf die Energieeffizienz der Geräte achten: Nicht immer ist das billigste Gerät auf Dauer auch das preisgünstigste. Einsparungen bis 50 Prozent sind möglich!
  1. Bye-bye Standby
    Standby-Schaltungen sind praktisch, weil man nicht mehr von Sofa runter muss, um Fernseher oder Stereoanlage einzuschalten. Aber die Geräte verbrauchen auch in diesem Zustand Energie – oft unnötig viel. Geräte, die keinen Ausknopf haben sollten an eine schaltbare Steckerleiste angeschlossen werden. So lassen sich pro Haushalt bis zu 300 Kilogramm CO2 sparen.
  1. Erleuchtung mit LEDs
    LED-Leuchtmittel benötigt bis zu 90 Prozent weniger Energie als herkömmliche Glühbirnen. Eine Schätzung aus Großbritannien besagt: Wenn pro Haushalt nur eine normale Glühbirne gegen eine LED ausgetauscht wird, kann dafür ein (Kohle-)Kraftwerk abgeschaltet werden

Das sind nur wenige Beispiele von vielen Möglichkeiten.

Als Gesellschaft müssen wir dringend und schnellst von Kohle, Öl und Gas weg. Alternativen sind reichlich vorhanden und die Möglichkeiten gegeben das auch umgehend in die Tat umzusetzen. Aufforstung wird ein wesentlicher Bestandteil sein, allerdings werden zeitgleich Hektar um Hektar Regenwald geholzt. Möglichkeiten im großen Stil sind die Düngung der Meere, Kaltwasserpumpen in den Meeren, ebenso künstliche Wolken aus Meerwasser. Das könnte man sich allerdings sparen, wenn man die Gier nach mehr und mehr zur Seite legt.

Zurück

Life For Nature | Stiftung für Tierschutz, Natur und Umwelt | 06147-204823 |
© 2018 | Datenschutz | Impressum