Nachhaltige Kleidung

Nachhaltige Kleidung

Lösungen sind gefragt

© dream79

Mittlerweile hat sich der heutige Konsum an Kleidung im Vergleich zu Beginn der 2000er Jahre verdoppelt. Eine bedenkliche Entwicklung. Hier nutzt es auch wenig große Konzerne in die Pflicht zu nehmen, wenn der Verbraucher weiter zur Billigware greift.

In Deutschland hat jeder Erwachsene etwa 100 Kleidungsstücke - 90 Prozent aus China. Gut 2/3 der Textilien sind hochgradig chemisch belastet, auch teils mit Erdöl.  Zudem lange Transportwege und das nicht "nur" bezüglich des Kleidungsstückes aus China hier zu uns. Zunächst muss in den meisten Fällen Baumwolle geerntet werden, was wiederum große Transportwege hinter sich legt. Alles zur Last von Tier und Natur, letztendlich auch zu unserer Last.

  • 25 Prozent der weltweit genutzten Pestizide werden auf den Nutzflächen eingesetzt
  • 35 Prozent des Mikroplastiks stammen aus Textilien in den Weltmeeren
  • 10.000 Liter Wasser werden benötigt um 1 Kilo Baumwolle zu ernten
  • 2.500 Liter Wasser für ein T-Shirt aus Baumwolle
  • 5% der Treibhausgase stammen aus der Textilindustri

Natürlich sollte die Industrie hier nach neuen und klugen Lösungen und Alternativen suchen, wofür sich der WWF auch stark macht. Allerdings gibt es die Alternativen schon längst. Sie werden schlicht nicht genutzt. Konzernsprecher und Vorstände sagen es selbst: "Weshalb groß etwas ändern, solange die Verbraucher munter kaufen und uns die Politik keinen Riegel vorschiebt. Letzteres wird kaum passieren, dafür stehen die eigenen Interessen zu sehr im Vordergrund und schon lange nicht mehr das Interesse der Öffentlichkeit". Traurig aber wahr.

Wir haben es doch selbst in der Hand

  • Bessere Qualität kaufen, die langlebiger ist
  • Durchaus auch zur gebrauchten Kleidung greifen
  • Kleidung mieten, die Sie nur zu äußert seltenen Anlässen brauchen
  • Druck auf Industrie erzeugen, am besten öffentlich über Social media
  • Altkleidung an soziale Einrichtungen geben

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