Schutz vor der eigenen Haustür

Schutz vor der eigenen Haustür

Zum Schutze der Tierwelt

Joerg / fotolia.com

Wenn Sie Ihrem Haus Arbeiten zu verrichten haben, sei es ein neues Dach, Umbau oder Anbau, dann denken Sie an die tierischen Mitbewohner. Oftmals nisten sich in Hausspalten Vögel ein, sonstige Spalten dienen Feldmäusen einen Rückzug und Unterschlupf, aber auch Kleinsttiere wie Schmetterlinge nutzen Ihre Möglichkeiten.

Die Winterruhe diverser Tierarten sollte zudem berücksichtigt werden. Manchmal lebt auch unbemerkt ein Eichhörnchen auf dem Dachboden oder Fledermäuse haben es sich gemütlich gemacht.

Setzen Sie bei der Renovierung keine giftigen Stoffe ein und achten Sie darauf den Tieren die Zugänge nicht zu nehmen. Bei der Dachbedeckung sind Lüftungsziegel empfehlenswert. Große Glasflächen stellen zusätzlich eine Gefahr für viele Vögel dar.

Bei Anbauten gilt zu beachten die gewünschten Flächen zu begutachten, b hier nicht der ein oder andere Bewohner zu finden ist. Gleiches beim Fällen von Bäumen und der Entfernung von Sträuchern.

Die Gartenarbeit

Es muss nicht der vermeintlich gepflegte Garten sein, der bei manchem mit der Nagelschere gestutzt wird und ein großes „Betreten verboten Schild“, umgeben von einem Hochsicherheitstrakt, darauf hinweist, dass bei Zuwiderhandlung geschossen wird. Es darf auch mal Unordnung sein, so ist der Laubhaufen ein beliebtes Ziel für Igel als Unterschlupf und es ist dann nicht schön zu wissen eine kleine Wildnis mit Wildtieren im eigenen Garten zu haben? Gartenbesitzer können mit Leichtigkeit einen Lebensraum für etliche Arten gestalten. Leider auch mit ein paar Unachtsamkeiten diese Lebensräume wieder zerstören. Igel, Vögel, Mäuse, Insekten wie Wildbienen, Eichhörnchen und viele mehr können ein Rückzugsgebiet in Ihrem Garten erhalten – schöner als der besagte Rasen, der gar keinen Nutzen hat. Für Schmetterlinge sind heimische Wildblumen von enormer Wichtigkeit. Ebenso ziehen Gartenteiche Frösche an. Wildkräuter sind ebenfalls bei vielen tierischen Bewohnern beliebt.

Achten Sie auf Vogelnester in Ihren Hecken und Sträuchern

Nicht nur, dass die Beschädigung von Vogelnestern verboten ist und mit bis zu 50.000 € geahndet werden, Sie möchten sicher auch nicht das Zuhause der Vögel und den unter Umständen damit verbundenen Tod auf dem Gewissen haben. Entfernt werden dürfen die Nester ebenso wenig – Ersatz MUSS her.

Sollten bei Heckenarbeiten Nester entdeckt werden, dann gilt es die Arbeit zu beenden. Zumindest bis die Jungvögel das Nest verlassen haben. Die beste Zeit für solche Arbeiten ist, wenn die Sträucher austreiben, also Spätwinter/Frühjahr. Nistkästen dort anbringen wo keine Alternativen vorhanden sind.

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