Vergiftete Lebensmittel

Vergiftete Lebensmittel

Was ist wo drin?

© Antonmaria Galante

Was wie in einem Verschwörungsfilm aus Hollywood klingt ist leider die Realität. Etliche Lebensmittel sind nicht nur mit Zusatzstoffen und Geschmacksverstärkern, sowie Chemie belastet, zudem sind oftmals gesundheitsschädliche Gifte enthalten.

Erschwerend zudem, dass diese Gifte nicht einmal auf der Zutatenliste auftauchen – und das ist auch genau so gewollt.

In Anbetracht dieser Tatsache wird eine gesunde und ausgewogene Ernährung umso schwieriger. Ebenso stellt sich die Frage wie diese Gifte sich im Körper langfristig verhalten, ob der Körper dauerhaft in der Lage ist, diese Gifte zu verarbeiten oder wie diese „Zutaten“ sich in Verbindung mit anderen Stoffen oder schlicht Hitze, etc. verhalten.

Emzyme, die beispielsweise beim backen von Brot verwendet werden, sind noch die harmlosen Zusatzstoffe. Enzyme werden beim Backen zwar unwirksam, verbleiben aber in den Lebensmitteln.

Ein weitaus schlimmeres Beispiel ist Acrylamid, zu finden in Palmöl nach der Erhitzung auf mehr als 200 Grad – das Problem neben den drastischen Umweltkonsequenzen wie Regenwaldzerstörung, Menschenrechtsverletzungen und Artensterben: Es muss zur Verarbeitung auf mehr als 200 Grad erhitzt werden! Das Alles ungeachtet unserer Gesundheit seitens der Lebensmittelindustrie, schlicht weil es ein paar Cent günstiger als Raps- oder Sonnenblumenöl. Die europäische  Behörde für Lebensmittelsicherheit hat Palmöl längst als krebserregend eingestuft.

Bei vielen weiteren Produkten sieht es nicht besser oder gar noch schlechter aus. Bei Fertigpizza entstehen nicht nur giftige Glycidyl-Fettsäuren, Acrylamid, sondern bei Wurst auch noch zusätzlich Nitrosamine, die wahrscheinlich Tumore auslösen können.

Die Deklaration fehlt an allen Ecken und Enden, wie gesagt: Ganz bewusst. Doch nicht nur bei Fertiggerichten stellt sich diese Problematik.

Landwirtschaft volle Gifte

Pestizide in Massen, um die Ernte vor Insekten und Unkraut zu schützen. Diese Pestizide töten nur auch alles Andere, sowohl Insekten, die für Bestäubung unverzichtbar sind, sowie alle weiteren Pflanzen. Die Pestizide landen in den Nahrungsmittel und zudem in unserem Grundwasser . Mit katastrophalen Folgen. Auch hier gilt: Es ist BILLIG! Weitsicht, Verantwortung=Fehlanzeige! Die Felder werden nach der Ernte komplett mit Glyphosat besprüht und Alles wird vernichtet. Bald könnte es wie in den USA aussehen, dass genetisch veränderte Pflanzen auf die Felder kommen, die hiergegen resistent sind. Nebeneffekt: Nach einigen Jahren verlieren die besprühten Felder sämtliche Nährstoffe. In Europa wurde die Zulassung verlängert, obwohl selbst die Weltgesundheitsorganisation gewarnt hat. Die Industrie hält dagegen,es sei nicht gesundheitsgefährdend. Stellt sich die Frage, weshalb es zu Totgeburten und Fehlbildungen bei Schweinen kommt, deren Futtermittel stark mit Glyphosat belastet sind....Mittlerweile lässt sich Glyphosat bei 80% im Urin nachweisen und zudem in der Muttermilch!

Im Grunde unbegreiflich, dass etliche Gifte, die wir täglich in unseren Lebensmittel zu uns nehmen nicht deklariert werden und müssen. Wie ist so etwas möglich? Man geht davon aus, dass diese Gifte in den geringen Mengen für den menschlichen Körper nicht schädlich sind. Hier gibt es allerdings gleich mehrere durchschlagende Aspekte, die es vorsichtig ausgedrückt als „Hirnschiss“ darstellen diese Annahmen Folge zu leisten. Es sind ANNAHMEN. Hier fängt es bereits an, zudem stammen diese Annahmen aus dem 16. Jahrhundert! Jeder weiß doch, wie oft in der Geschichte der Wissenschaft selbst vermeintliches Wissen später als falsch entlarvt wurden. Hierfür muss man nur wenige Jahre, teils nur Monate in die Vergangenheit gehen. Ausgerechnet die Unternehmen, die für diese Gifte mitverantwortlich sind, sind auch die Unternehmen, die regelmäßig Grenzwerte von beispielsweise Blutdruck, etc. herab senken, um Ihre Pharmazeutika zu verkaufen. Es leichte Ironie macht sich breit. Zudem stellt sich die Frage wie die verschiedenen Giftstoffe miteinander wirken.

Die Industrie legt in regelmäßiger Häufigkeit die Grenzwerte für etliche Stoffe  mit freundlicher Unterstützung der jeweiligen Regierungen fest, um die Produkte zu vertreiben. Die Höchstmenge für Radioaktivität in diversen japanischen Produkten wurde nach Fukushima heraufgesetzt, damit diese Produkte nach Europa verkauft werden können. Eine Schweinerei, unverantwortlich, es fehlen die Worte. Ich wiederhole mich gerne: Danke CDU/CSU und SPD.

Einige Aluminiumsalze wurde im Jahr 2014 verboten, die in Lebensmitteln waren. Die Gefährlichkeit wurde erst 2 Jahre später eingestanden!

Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnte zu Beginn 2015 vor Benzol. Das Problem ist, dass die Verbraucherseite die Gefährlichkeit feststellen muss. Unglaublich!

Giftstoffe in unseren Lebensmitteln

Was ist wo drin?

Ich möchte ungern noch Lebensmittel sagen, wenn man sich die Inhaltsstoffe ansieht. Produkt trifft es wohl wirklich besser.

Cadium

In Bitterschokolade findet sich Cadmium und ist ein Schwermetall. Es kommt beispielsweise aus der Schwerindustrie und dem Straßenverkehr in die Luft, zurück in die Böden und das Grundwasser, in Dünger findet sich ebenso Cadmium, hierdurch kommt es in die Nahrungskette und dadurch auch in unseren Körper. Hier reichert es sich über Jahre an.

Folgen sind Nieren- und Knochenschäden, möglich auch krebserregend.

Weitere Nahrungsmittel mit hoher Belastung: Tiefkühlspinat, Nüsse (besonders Pinienkerne), Salat (stark in Anbaugebieten in der Nähe von Großstädten), Meeresfrüchte und Mohn, sowie grundlegend Ölsaaten.

Vermeiden lässt es sich kaum, dass es in den Körper gelangt. Beim Abbau helfen der Konsum von Vitamin C und Eisen.

Arsen

Hierbei handelt es sich um ein Halbmetall. Gefährlich in anorganischer Form. Nachzuweisen ist Arsen überall auf der Welt in Böden und Wasser. Der Mensch nimmt es einmal durch Pflanzen zu sich, zudem über tierische Stoffe Nahrung aufgrund Futterpflanzen.

Arsen wird als krebserzeugend seitens des Bundesinstitut für Risikobewertung eingestuft, allerdings keinen allgemeinen Grenzwert festgelegt. Studien zeigen, dass 0,3 Mikrogramm pro Kilo Körpergewicht bereits das Krebsrisiko deutlich anheben. Kleinkinder nehmen das 7-Fache durch unter Anderem Milchprodukte zu sich. Ja, die Milch macht`s!

Der giftige Stoff landet als Futtermittel in Mastbetrieben, da er das Fleisch besser aussehen lässt!!!!!!

Zu finden ist Arsen unter Anderem in Hühnerfleisch,  Reis und Reiswaffeln, Mich (Milchprodukte), Kindernahrung, Getreidebrei und Müsli.

Man sollte ohnehin auf Milchprodukte verzichten, Gründe gibt es neben Arsen genug. Reis nur in geringeren Mengen zu sich nehmen, stattdessen Mais und Hirse.

Dioxine

Hierbei handelt es sich um chlorierte Verbindungen. Diese reichern sich ebenso im Körper an. Wenn organischer Kohlenstoff mit Chlor bei +300 Grad Celsius verbrennt können diese entstehen. Fleisch, Fisch und Milch sind die Ursachen, dass diese Stoffe in den Körper gelangen. Weiter entstehen Dioxine als Nebenprodukt von chemischen Reaktionen wie bei der Herstellung von Chemikalien.

Im Fettgewebe angereichert sind Dioxine langlebige Verbindungen mit den Folgen Krebs, Unfruchtbarkeit, Störungen des Immun- und Nervensystems.Die Grenzwerte liegen bei 1 – 2,5 Pikogramm pro Gramm.

Zu finden sind Dioxine in Milch, Wurst, Eier, Fisch, Fleisch und sämtlichen Milchprodukten, also jeglichen tierischen „Nahrungsmitteln“.

Das Fazit fällt eindeutig aus und Politik und Landwirtschaftsindustrie kehren es allzu gerne unter den Teppich: Es gilt auf tierische „Nahrungsmittel“ allein aus gesundheitlichen Gründen zu verzichten. Das zeigt auch die mehrfache Herabsetzung der Grenzwerte, damit Fleisch, Fisch und Milchprodukte überhaupt verkauft werden dürfen. Gier, Geld sind wichtiger als der Mensch. Pflanzliche Lebensmittel sind weitaus weniger belastet und daher weit ungefährlicher.

Aluminium

Das Leichtmetall Aluminium wird in erster Linie über die Nahrung zu sich genommen. Aluminium-Lacke werden zum Färben von Süßigkeiten genutzt. Zudem kommen Lebensmittelzusatzstoffe, ebenso können Sie in unverarbeiteten Lebensmitteln vorhanden sein. Über Geschirr und Verpackungen können die Alu-Ionen ebenso in Lebensmittel kommen.

Aluminium kann äußerst schädlich für die Gesundheit sein, es reichert sich ebenso im Körper an und ist gefährlich für das Nervensystem und Fruchtbarkeit. 1 Milligramm je Kilo Körpergewicht sind der Grenzwert, der als schädlich gilt. Erwachsene kommen in der Regel auf 1,5-2 Milligramm....

Zu finden ist Aluminium in farbigen Süßigkeiten, Trinkwasser, Backmischungen, Tafelsalz, Vanillepulver und stark in Laugengebäck. Hinzu kommen Produkte wie Deodorants.

Die Höchstmenge wird allein durch Lebensmittel überschritten.

Empfehlenswert sind unbeschichtete Kochutensilien aus Stahl. Als Trinkwasser empfiehlt sich unbehandeltes Wasser. Der Verzehr von Bohnen und Knoblauch neutralisiert. Schwefelverbindungen helfen beim Abbau.

Benzoesäure

Hierbei handelt es sich um ein Konservierungsmittel, das in aromatisierten Getränken zu finden ist. Natürlich kommt es beispielsweise in Himbeeren vor. Die Gefahr besteht, wenn die Säure im Körper oder mit der Nahrung so reagiert, dass Benzol entsteht. Ascorbinsäure ist in Verbindung mit Benzoesäure gefährlich. Aus 2 relativ harmlosen Stoffen wird ein gefährlicher Stoff.

Es wird seit langen Jahren seitens B´Gesundheitsexperten gewarnt, da Benzol genotoxisch und krebserzeugend. Es kann in Keimzellen zu Mutationen kommen. Die Verbindung Benzoesäure mit Vitamin C besonders gefährlich. Zudem gibt es keinen unteren Grenzwert, der unbedenklich ist.

Zu finden in: Babynahrung, Oliven, Marmelade, alkoholfreies Bier, sauer eingelegtes Gemüse, Ketchup

Babynahrung fallen aufgrund hoher Werte regelmäßig auf. Grenzwerte gibt es keine!

Empfehlenswert sind Bio-Produkte, da Benzoesäure hier nicht verwendet werden darf. Karottenbrei selbst machen ebenso Marmelade, etc.. Gelierzucker ist zu meiden. Bei Ketchup, Senf, Soßen darauf achten: Ohne Konservierungsstoffe!

Zuckerkulöre

Die Zusatzstoffe werden zur Färbung von Stoffen verwendet, wie in der Getränkeindustrie. Sie entstehen, wenn Kohlenhydrate erhitzt werden. Durch zusetzen von Säure, Alkalien und Salzen, sowie Ammoniumverbindungen wird der chemische Prozess beschleunigt.

Das Abfallprodukt 4-Methylimidazol macht das Ganze für die Gesundheit gefährlich, das während der Herstellung entsteht. Krebserzeugend ist es selbstverständlich auch. Da es aber keine Veränderung der DNA Strukturen herbeiführt (so glaubt man) ist es zugelassen.

Zu finden sind Zuckerkulöre extrem stark in Cola, zudem in Süßwaren, Bier, Whiskey, Essig und sauer eingelegtem Gemüse.

Grenzwerte gibt es übrigens erst seit 2012! Die Einhaltung ist nahezu unmöglich, da die tatsächlich verwendete Menge nicht gekennzeichnet werden muss. Natürlich gibt es auch keine sonstigen Warnhinweise – es könnte ja doch sein, dass der Verbraucher mal mitdenkt!

Zu meiden sind Produkte mit Farbstoffen E150a-d, E110, E104,E124.Bei Kleingebäck, Brot Tee und Kaffee (unter Anderem) sind die Stoffe verboten (????) Empfehlenswert sind auch hier Bio-Produkte, da diese Produkte nicht mit Zuckerkulöre gefärbt werden. Zusatz „natürliche Farbstoffe“ beachten.

Acrylamid

Der krebserzeugende Stoff entsteht durch erhitzen diverser Produkte. Meist wird der Stoff durch die Nahrung wie Kartoffelchips oder weitere Kartoffelprodukte zu sich genommen. Zwar wird Acrylamid in der Leber abgebaut, hierdurch entstehen allerdings Metabolite, die die DNA schädigen und Krebs erzeugen.

Ebenfalls wird das Nervensystem angegriffen.

Obwohl die Gefährdung der Gesundheit sehr hoch ist, ist der Stoff in Deutschland nicht verboten. Der einfache Grund: Deutschland konsumiert enorm viel der Produkte die Acrylamid enthalten und ein Verbot würde zu Umsatzeinbußen führen. Der Grenzwert von 450 Mikrogramm je Kilogramm Körpergewicht wird leicht bei weitem überschritten.

Die Lebensmittelindustrie hat den Stoff gar lange Zeit schlicht bestritten. Über Richtwerte wird dennoch gestritten. Des lieben Geldes wegen.

Enthalten ist der Stoff wie erwähnt in allen Kartoffelprodukten wie Chips, Pommes Frites, etc., sowie Knäckebrot, Kekse, Fertigpizza und auch Brot.

Bei diversen Kartoffelprodukten empfiehlt sich das Erhitzen in der Friteuse bei maximal 170 Grad Celsius, im Backofen 180 Grad Umluft oder 200 Grad Ober- und Unterhitze.

Mineralöl

Im Normalfall kommt Mineralöl über Verpackungsaufdrucke in unsere Nahrungsmittel und wird nicht hinzugefügt. Im menschlichen Körper befinden sich hierdurch bis zu 13 Gramm reines Mineralöl!

Es gibt gesättigte Mineralöle und aromatische Mineralöle. Beide sind hoch giftig. Sie sind sowohl krebserregend als auch schädigend für unser Erbgut(aromatische Mineralöle). Gesättigte Mineralöle reichern sich im Körper an und stören Organfunktionen wie Leber oder Lymphknoten. Es gibt keine Grenzwerte für diese Mineralöle, obwohl sich das Bundesinstitut für Risikobewertung seit Jahren hierfür ausspricht.

Zu finden sind Mineralöle in Cerealien , Nudeln, Schokolade, Getreidebrei, Reis und Speiseöl.

Gut 20% aller Lebensmittel sind derart mit Mineralölen belastet, dass Sie als krebserzeugend einzustufen sind und in ALLEN Lebensmittel finden sich Mineralöle. Selbst bei Verpackungen mit höchsten Standards kann Mineralöl freigesetzt werden, ein Grund ist, dass recyceltes Material noch immer die Schadstoffe beinhaltet..

Es ist ratsam Lebensmittel zu kochen, da hier ein teil des Mineralöls verloren geht. Lebensmittel meiden, die direkten Kontakt mit der Verpackung haben. Müsli ist besonders betroffen (und laut Werbung ja so gesund....).

Phosphate

Sie kommen auf natürliche Weise in Lebensmitteln vor., wie Getreide, Fleisch oder Nüsse. In dieser Form werden Sie zu 60% ins Blut ausgenommen. Für den gesunden Menschen kein Problem.Bei industriell genutzten Phosphaten sieht es anderes aus, Sie werden zugesetzt und gehen komplett ins Blut, dadurch wird der Körper in Sachen Entgiftung überfordert.

Phosphate verändern die Gefäßinnenwände mit den Folgen Herzinfarkt und Schlaganfall, die Haut und Muskeln altern schneller, zudem macht es Knochen brüchiger. Da 70 Milligramm je Kilogramm Körpergewicht den Grenzwert darstellen, wird der Grenzwert schnell überschritten (0,5 Liter Cola= 35 Milligramm).

Phosphate finden sich in Cola, isotonische Getränke, Schmelzkäse, Wurst, Backpulver, Parmesan

Phosphate werden genutzt um Fleisch zu konservieren, Milchprodukte zu verdicken oder auch die Farbe der Getränke zu erhalten. Zu erkennen sind Sie auf Verpackungen schwer, da Sie durch E- Nummern angegeben sind (E340, E450, E1410).

Zudem weiß man kaum wie viel Phosphat in dem jeweiligen Lebensmittel vorhanden ist..

Es empfiehlt sich frische Lebensmittel zu kaufen, im besten Fall auf Fleisch verzichten. Herkömmliches Backpulver gilt es zu meiden. Biogetränke enthalten keine Phosphate.

 

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