Vogelfütterung

Eine ewig währende Diskussion

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Eine ewig währende Diskussion bei Befürwortern und Gegnern bezüglich der Frage ob gerade im Herbst und Winter eine Zufütterung sinnvoll ist oder nicht.

Ein Eingriff in die Natur von Menschenhand, schallt es seitens der Gegner. Wohl kaum ein Argument, greifen wir doch ständig in die Natur im negativen Sinn ein und sind verantwortlich, dass auch unsere Vogelbestände erhebliche Probleme haben. Ebenso würden nur die Arten unterstützt werden, die es nicht nötig hätten und bedrängen zusätzlich die schwächeren Arten. Ein Nachweis hierzu fehlt allerdings.

Es wird sogar für die ganzjährige Fütterung seitens vielen Organisationen plädiert, gerade wegen dem durch den Menschen verursachten Druck. Die Bedingungen für die Vögel werden immer schlechter – intensive Landwirtschaft mit dem Einsatz von unnötigen Pestiziden, die zudem die Futtertiere dezimieren. Selbst gehen die Vögel zu späterer Zeit an den Giften zu Grunde. Dies gilt nicht nur für die kälteren Jahreszeiten, selbst im Frühjahr und Sommer haben es die Vögel immer schwere Futter zu finden. Nicht nur die Nahrung der Vögel wird vernichtet, auch die Nahrung in Form von Wildpflanzen für Insekten. Zudem ist auf den Äckern auch immer weniger „Rest“ zu finden.

Brutplätze werden darüber hinaus auch noch zerstört – oft im Auftrag der Gemeinden und Städte, weil man zum Einen selbst keine Ahnung von Naturschutz hat und zum Anderen sich auch keinen fachkundigen Rat einholt. Wie die Axt im Walde arbeitet.

Ein natürlicher Prozess der Bestandsregulierung ist in vieler Hinsicht nicht mehr vorhanden. Wichtig ist eine artgerechte Fütterung der Vögel. Hier fehlt es oft an Wissen. Falsches Futter ist oft schlimmer als gar nicht zu füttern.

Welches Futter für Vögel?

Der Mensch meint es natürlich gut, wenn die Enten, etc. gefüttert werden. Allerdings kann das falsche Futter erhebliche gesundheitliche Schäden bei dem Tier bis hin zum Tod verursachen. Also ist die richtige Wahl des Futters zu beachten.

Große Wasservögel wie Enten, Schwäne – Sie brauchen in der Regel auch im Winter keine Zufütterung, zumindest solange die Gewässer frei sind.. Wenn dann sollten es Getreide, weiche Kartoffeln, Eicheln und Hühnerfutter sein. Zudem am Ufer füttern. Kein Brot oder Essensreste.

Amseln, Rotkehlchen, Drossel und die Heckenbraunelle sind Weichfutterfresser. Geeignet sind Rosinen, Äpfel und Getreideflocken. Sie fressen am Boden.

Finkenarten sind Körnerfresser. Geeignet sind Sonnenblumenkerne, Körnermischungen, Bruch von Erdnüssen und Sämereien (Mohn, Hanf). Sie bevorzugen Futterhäuser und Ähnliches.

Spechte wie bei Finkenarten und Sie mögen Fettfutter. Futterholz bietet sich als Ablage an, oder Baumrinde.

Meisenarten mögen ebenfalls Körnermischungen und Sonnenblumenkerne. Bekannt sind die Meisenknödel, hängend – hier gibt es kaum Konkurrenz.

Sperlinge brauchen das gleiche Futter wie die Meisen.

Den Haus- und Feldsperlingen, sowie Buchfinken ist die Stelle ziemlich egal, allerdings am liebsten ist auch eine Futtersäule oder ein Futterhaus.

Wasser kann man den Vögeln auch im Winter bereit stellen. Die Gefieder frieren nicht zu.

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