Wasser – die Quelle allen Lebens

Wasser – die Quelle allen Lebens

Ohne Wasser kein Leben.

fotolia.com © lovelyday12

So einfach wie es sich anhört ist es auch. Wir nehmen es jeden Tag zu uns, waschen bzw. duschen uns mit Wasser, putzen die Zähne, waschen die Wäsche, unser Auto oder gehen darin auch schwimmen. Es scheint unerschöpflich – zumindest in unseren Landen. Doch lasst euch nicht täuschen, denn Wasser ist endlich. Zumindest sauberes Trinkwasser.

Es ist in den vergangenen Jahren ein regelrechter Kampf um Wasser entbrannt und längst zum Spekulationsrohstoff geworden. Ein neuer Tiefpunkt für die Menschen, zweifelsfrei. Wir fühlen uns in Deutschland noch sich, ja noch. Denn es wird sich bald ändern und zwar erheblich. Die EU hat längst Pläne für die Privatisierung geschmiedet und das auch bei uns. Nestle und Co. Haben es ohnehin darauf abgesehen. Nestle entwendet in vielen afrikanischen Regionen den Menschen bereits das saubere Trinkwasser und verwehrt den Zugang. Bekommen Sie das gewünschte Land nicht, dann helfen Schrägbohrungen um an das wichtige Gut zu kommen. Die EU schaut wieder zu, möchte man doch es sich nicht mit der Lobby verscherzen. Nestle selbst sieht im Trinkwasser KEIN menschliches Grundrecht. Was auch bei uns in Europa bevor steht sieht man bereits in Regionen Portugals. Hier haben sich die Kosten für Wasser bereits vervielfacht. Ohnehin erfahren viele Länder und auch Ihre Bevölkerungen was es bedeutet Wasserknappheit zu erleben. Ich kann mich auch noch erinnern wie dieses Szenario eines heißen Sommers auch schon in Deutschland vorkam. In Zukunft wird sich die Lage weiter verschlechtern, weil wir einfach zu viel verbrauchen. Millionen Menschen haben gar keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser – alle, voran dank EU.

Die öffentliche Hand ist gefragt

Der Staat hat die Aufgabe, selbstverständlich auch die Verpflichtung im Sinne der Bevölkerung zu handeln. Geht man hiervon aus, dann müsste man sich keine Gedanken und Sorgen machen. An etlichen weiteren Beispielen wie Autobahnprivatisierung, etc. sieht man leider, dass nicht im Interesse der Bevölkerung gehandelt. Trinkwasser muss unter allen Umständen ein Menschenrecht sein und jeder den Zugang dazu haben. Gleiches gilt im Übrigen auch für die Tierwelt. Es ist schlicht nicht unser alleiniges Wasser und wir haben kein Alleinrecht darauf. Es bleibt zu hoffen, dass nicht jede Kommune in Zukunft selbst entscheidet, denn das wäre das fatale Startsignal und der Anfang des Endes. Der Appell ist klar: Wasser ist kein Handelsobjekt und auch kein Spekulationsobjekt. Tiefenwassererschliessung ist ein Stichwort. Eine Katastrophe in Sachen Nachhaltigkeit. Es tritt eine Schadstoffverschleppung ein. Das Tiefenwasser ist von Schadstoffen verseucht. Da allerdings zu kurzsichtig gehandelt wird, werden entstandene Schäden nicht korrigiert. Ein schönes und trauriges Beispiel stellt Evian (ja, das Wasser, auch eine Stadt) – komplette Quellen werden abgefüllt, so dass die Stadt Ihr Wasser wiederum aus dem Genfer See erhält. Zudem wird vielerorts bereits Grundwasser in andere Regionen verkauft oder es geplant. Das führt zu enormen Grundwassersenkungen mit katastrophalen Folgen. Fruchtbare Gebiete rotten im wahrsten Sinne des Wortes aus. Beispiele gibt es eigentlich zu Genüge, aber offensichtlich sind auch hier wenige derart von Gier getrieben, dass man nicht nur sich verweigert aus eigenen Fehler zu lernen, sonder auch die bereits gemachten Fehler Anderer ignoriert. Resultat: Die Kosten werden explodieren und die Qualität des Wasser drastisch sinken und wenige Konzerne profitieren. Noch ist unser Wasser das am besten kontrollierte Gut – wie lange noch?

Der Konsument ist ebenfalls gefragt

Wir verbrauchen viel zu viel Trinkwasser. Etwa 120-130 Liter pro Kopf pro Tag. Unnötig wird das Wasser laufen gelassen. Die Grundwasserspiegel sinken und damit unsere wichtigste Ressource. Aber nicht nur das. Der Wasserverbrauch n der Industrie ist dramatisch. Ich möchte es nicht weiter ausführen, allerdings werden etwa 15.000 Liter Wasser verbraucht, ja ich habe mich nicht verschrieben fünfzehntausend Liter um 1 Kilo Rindfleisch zu produzieren. Wir konsumieren viel zu viel Fleisch. Es wird zum Kollaps führen. Lieber ein wenig Verzicht und etwas länger diesen Planeten haben sollte das Motto sein. Auch sollte man Konzerne wie Nestle, Coca-Cola, etc. meiden. Sie tragen eine Hauptverantwortung, weshalb das so ist. Möchtet Ihr das weiter unterstützen? Ich denke doch hoffentlich nicht, denn Ihr werdet auch verlieren. Wer die Möglichkeit hat, sollte Regenwasser auffangen und dieses für seine Pflanzen nutzen. Übrigens wird es auch für sogenanntes gespeichertes Trinkwasser bald Steuern geben....

Landwirtschaft

Wie erwähnt muss man sich nur den Wasserverbrauch ansehen, welche für die Produktion von einem Kilo Fleisch benötigt wird. Hinzu kommen. Die Monokulturen spielen zudem eine große Rolle. Zudem werden die Böden überdüngt. Nitrat wird als Folge von Stickstoffüberschüssen ins Grundwasser gespült und das Grundwasser wird vergiftet, geologische Folgen für Natur und Mensch sind dramatisch. Die Gefährdung dieser und weiter chemischen Stoffe (Mehr als 1 Million synthetischer Stoffe) ist allgegenwärtig, scheinbar völlig unterschätzt. Das liegt oftmals an gekauften Gutachten wie der im diesem Jahr (2017) durch Monsanto bekannte Fall bezüglich des Glyphosat belegt. Gutachten werden von Unternehmen erstellt, die den Einsatz von chemischen Stoffen fördern und damit Geld verdienen.....good job EU! Was passiert? Die Trinkwasserqualität sinkt nicht nur, das Wasser ist nicht mehr konsumierbar und kann im besten Fall mit erheblichem Aufwand und Kosten aufbereitet werden.

Es muss das mittelfristige, wenn nicht sogar kurzfristige Ziel sein auf Pestizide zu verzichten. Nicht nur aufgrund des Grundwassers und damit unseres Trinkwassers, die Pestizide töten unendlich viele Insekten, Bestäuber unseres Essens und Nahrungsquelle für Vögel, Mäuse, etc., die wiederum Nahrungsquelle für Füchse, etc. sind. Der Kreislauf des Lebens, den wir nach und nach zerstören . Es ist eine gesamtgesellschaftliche Situation und hier macht es auch Sinn und ist notwendig, dass die Landwirte jede nötige Hilfe von staatlicher Seite bekommen um eine finanziell mögliche Umstellung zu bewerkstelligen. Pestizide zerstören jegliche mikrobiellen Lebensgemeinschaften und am Ende auch uns.

Zurück

Life For Nature | Stiftung für Tierschutz, Natur und Umwelt | 06147-204823 |
© 2018 | Datenschutz | Impressum